Immer, wenn Du am liebsten vor Dir flüchten möchtest, gehe sofort in Dich hinein, denn früher oder später mußt du es ohnehin.
26. Februar 2007
Da ist was dran!
18 Kommentare »
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Immer, wenn Du am liebsten vor Dir flüchten möchtest, gehe sofort in Dich hinein, denn früher oder später mußt du es ohnehin.
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Yeap das sehe ich auch so und fighte vieles mit mir aus. Aber dann ist es nach einer Schlflosen Nacht dann auch durch! *g
Kommentar von Stehauffrauchen — 26. Februar 2007 @ 21:58
@Stehauffrauchen
Ich mache auch vieles mit mir allein aus, wenngleich es mir nicht immer gelingt, mich sofort mit den Dingen auseinander zu setzen. Besser wäre es aber!
Kommentar von Jung-Ewig-Sucht — 27. Februar 2007 @ 09:24
Ich zähle wohl manches mal zu oft zu den Verdrängungskünstlern. Aber ja, stellen muß man sich irgendwann immer.
Kommentar von Der Liebeskasper — 27. Februar 2007 @ 10:06
@Liebeskasper
Mein Reden. Aber ich arbeite daran
Kommentar von Jung-Ewig-Sucht — 27. Februar 2007 @ 10:31
ich schieb diese “in mich hineingehen” Sachen immer auf meine jaehrliche Wellnesswoche. Bloed, wenn man dann fast ein Jahr warten muss
Allerdings hab ich eine neue Technik gefunden. Ich lass meinen Mann mich ausquetschen und mich ausfragen, so dass ich nicht in mich hinein muss, sondern mein inneres Ich herauskommt. Auch ganz praktisch.
Kommentar von Codo — 27. Februar 2007 @ 11:14
mmh, ich denke “stellen” sollte man sich nur wenn man sich selber dazu bereit fühlt
alles andere ist nur unnötiges unter Druck setzen der eigenen Person…
@ Codo: da hast Du ja richtig Glück mit Deinem Mann, ich denke es ist auch wichtiger sein inneres raus kehren zu können bei dem Menschen denen man vertraut….ach ja
so long,
cleo
Kommentar von Cleo — 27. Februar 2007 @ 11:44
@cleo
Wenn man aber keinen hat dem man sich öffnen kann wird es schwer. Dann bleibt mir nur die Möglichkeit mich den Dingen selber zu stellen. Oder nicht?
Kommentar von Der Liebeskasper — 27. Februar 2007 @ 12:12
@Liebeskasper: Es ist meist sogar besser, es selber in Griff zu kriegen, als (immer) von einem Partner abhängig zu sein. Eben weil der andere vielleicht nicht immer verfügbar ist (oder einem mal nicht gut gesinnt ist).
Aber ich bin prinzipiell faul, daher mach ich es nicht so häufig selber – bis ich mal auf die Schnautze falle ;-/
Kommentar von Codo — 27. Februar 2007 @ 12:34
@Codo
Mein Reden. Abhängigkeiten sind eh etwas mit negativem Beigeschmack. Miteinander geht es oftmals gut. Aber es gibt Dinge die kann man nur mit sich selbst ausmachen. Auch wenn man einen klasse Partner an der Seite hat.
Kommentar von Der Liebeskasper — 27. Februar 2007 @ 12:38
@Codo, @Cleo
Es gibt Dinge die einem zum Problem werden können bei denen dir ein Partner sicher sehr gut helfen kann. Und dann ist es gut, wenn er so feinfühlig ist und spürt, das etwas in der Luft liegt.
Manche Dinge allerdings, und da gebe ich dem Liebeskasper Recht, die kann man nicht mit seinem Patner besprechen. Muß also selber irgendwie dadurch.
Wenn man sich dann davor drückt oder sich nicht bereit fühlt, kann das Faß einmal sehr schnell überlaufen.
@Cleo
Was wenn man sich nie wirklich bereit fühlt oder aus Angst immer die Dinge verdrängt und davor weggrennt?
Dann ist meiner Meinung nach der große Knall vorprogrammiert.
Kommentar von Jung-Ewig-Sucht — 27. Februar 2007 @ 15:09
Hauptsache nach oder während des Knalls ist jemand da der dich auffängt wenn möglich. Positiv denken ist wirklich unerläßlich wenn es einem schlecht geht.
Kommentar von Der Liebeskasper — 27. Februar 2007 @ 15:18
>Was wenn man sich nie wirklich bereit fühlt oder aus Angst immer die Dinge verdrängt und davor weggrennt?
Kommentar von Cleo — 27. Februar 2007 @ 16:29
Zitat jung-ewig-sucht:Was wenn man sich nie wirklich bereit fühlt oder aus Angst immer die Dinge verdrängt und davor weggrennt?
tja was dann?!?!? dann erst recht sollen man sich helfen lassen, bevor es knallt und nicht wenn es quasi schon “zu spät” ist um Hilfe fragen….Für jeden ist es unangenehm sich mit eigenen Schwächen & Ängsten auseinander zu setzen, aber letzendlich müssen wir da durch
Das Leben ist ja schliesslich kein netter Waldspaziergang
Auch wenn dies manchmal wünschenswert wäre…
Meine persönliche Erfahrung ist das wenn man versucht alles mit sich alleine auszutragen, dass dann das Fass schneller zum überlaufen gebracht wird als wenn wir lernen uns endlich mal zu öffnen….only my 2 Cents
so long,
cleo
Kommentar von Cleo — 27. Februar 2007 @ 16:30
@cleo
Öffnen ist ja ein schöner Vorsatz, aber es bereitet vielen mehr Angst als uns lieb ist. Dir wahrscheinlich auch. Aber stimmt schon irgendwann muß man über seinen Schatten springen. Wir leben nur einmal.
Kommentar von Der Liebeskasper — 27. Februar 2007 @ 16:44
@Cleo
.
Mir wäre der nette Waldspaziergang ehrlich gesagt sehr genehm
Natürlich sollte man sich Hilfe holen bevor es richtig knallt, da stimme ich Dir zu. Nur, bei manchen Problemen….. und da spreche ich jetzt nur für mich, kann und konnte mir meine Partnerin nicht helfen. Zumindest nicht bei einer Lösungsfindung. Hier ist dann wohl eher die Hilfe einer Fachperson von Nöten. Und in letzter Konsequenz bin es dann doch nur ich selber, der die Probleme lösen kann. Uui, so langsam fange ich an mich zu outen
Kommentar von Jung-Ewig-Sucht — 27. Februar 2007 @ 18:16
@Liebeskasper
Ist manchmal ziemlich schwer über seinen Schatten zu springen.
Kommentar von Jung-Ewig-Sucht — 27. Februar 2007 @ 18:18
@ jung-ewig-sucht
Ich habe auch nicht nur von Partnern gesprochen…manchmal können Gespräche mit “Fremden”, auch ohne Striptease seines eigenen Lebens, sehr hilfreich sein…
Bei mir ist es z.B. so, wenn ich mich mal wieder selber nicht mag und unzufrieden bin, dann besuch ich immer meine Mama auf der Arbeit, sie arbeitet an unserer Uni in der Hämathologie Abteilung spezialisiert auf Kinderblutkrebs…. danach sieht man alles wieder mit anderen Augen
ich zumindest…
und wenn Dir ein Waldspaziergang lieber wäre, dann schnapp Dir Deinen Hund und entspann Dich mit ihm, Hunde können auch gute Zuhörer sein
Partner sind zwar toll wenn alles passt, aber im Grunde bist Du es der entscheidet, aber Partner müssen und sollten auch nicht die einzigsten Vertrauenspersonen sein!
so long
Cleo
Kommentar von Cleo — 28. Februar 2007 @ 09:39
@Cleo
Er würde sich bestimmt schon die Ohren zugenäht haben, wenn er dazu in der Lage wäre
Neben meiner Partnerin gibt es im Grunde nur 2 Personen, denen ich zu 100% vertraue und bei denen ich mich bis aufs Kleinste öffne. Das ist mein bester Freund Jörg und meine ältere Schwester. Es gibt weitere Menschen, bei denen ich mir Rat oder Meinungen einhole ohne mich selber dabei völlig nackt zu machen. Mir helfen solche Gespräche auch. Sie tun gut weil ich in dem Moment etwas ablassen kann und dies regelrecht befreiend wirkt. Nur hält dies bei mir nicht lange vor. Was man mir an guten Tips und Ratschlägen entgegenbringt kann ich meist für mich nicht umsetzen. Warum? Ich weiß es nicht.
P.S. Wenn mein Kimba reden könnte, würde der Dir wahrscheinlich etwas anderes erzählen, von wegen guter Zuhörer.
Kommentar von Jung-Ewig-Sucht — 28. Februar 2007 @ 11:27