Ich bin heute Mittag von einem Anrufer überrascht worden, dessen Namen ich zunächst überhaupt nicht zuordnen konnte
. Hat bestimmt 2 Minuten gedauert eh es dann doch in meinem Kopf geklingelt hat. Sven L., ein ehemaliger Mitschüler von mir aus der Grundschule. Gott, ist das lange her. Jedenfalls versucht Sven grade ein Klassentreffen auf die Beine zu stellen und ist bemüht, die ganzen Leutchen irgendwie ausfindig zu machen. Meine Handynummer hat er von Frank, dem Einzigen zu dem ich noch Kontakt aus der Zeit habe. Wir haben bestimmt eine halbe Stunde lang gequarkt wie es einem so ergangen ist in den Jahren und was man momentan treibt. Die Idee an sich finde ich eigentlich ganz gut und ich werde auf jeden Fall dabei sein, sollte ein Klassentreffen zustande kommen. Fänd ich schon interessant die Leute mal wieder zu sehen und zu hören, was aus ihnen geworden ist. Ich bekomme zwar kaum mehr einen Namen ins Gedächtnis, geschweige denn das passende Gesicht dazu, aber egal. Wenn man sich dann gegenübersteht, sind die Erinnerungen sicher wieder da. Mit mir hat er jetzt insgesamt erst vier Leute erreicht und wir waren wohl damals mit 22 Kindern in der Klasse. Bin mal gespannt wie viele Sven da zusammen trommeln kann. Wir bleiben jedenfalls in Kontakt und ich würde mich wirklich freuen, wenn es klappt. War bisher noch auf einem Klassentreffen. LG JES
Klassentreffen
Arbeit – Hilfe – Spaß
Gestern auf der Arbeit war es wirklich nicht schlecht. Ich bemerkte schnell, das meine Gedanken und meine Ängste die ich morgens schon entwickelte vollkommen fehl am Platze waren. Aufgrunddessen, das ich Montags auf der Arbeit so Panisch war, haben sich die Kollegen etwas übrlegt. Zur Zeit bekomme ich Arbeiten/Aufgaben die immer auf 1-1,5 Std. Ausgelegt sind. Dieses soll mir die Angst nehmen, zeitlich zu versagen. Fand ich mehr als Nett die Idee. Der Chef gesellte sich irgendwann mit einem Kaffee zu mir und wir unterhielten uns gut ne halbe Stunde über die weitere Vorgehensweise und darüber wie man mir noch besser helfen könnte. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie verduzt ich aus der Wäsche geschaut habe, das mir soviel Hilfe und Verständnis entgegen gebracht wird. Ich habe dann trotz allem klar gestellt, das ich es lernen muss auch in diesen kleinen Drucksituationen mich den Dingen zu stellen, das es mir aber sehr helfen würde, wenn meine Arbeitsergebnisse zwischendurch einfach mal geprüft werden würden und man mir Feedback gibt. Also, umsonst verrückt gemacht
In der Selbsthilfegruppe habe ich dieses Thema dann nochmals aufgegriffen. Hier wurden mir viele praktische Tip´s mit an die Hand gegeben. Atemübungen die ich zwischendurch machen könnte, um den Block laufen oder auch öfter nach Hilfe fragen wenn es um die Arbeit selbst geht und vieles mehr. Mal schauen was ich davon umsetzen kann.
Gegen 20 Uhr war ich dann zurück und traf direkt die Freunde um auf die Kirmes zu gehen. Da ich eh kein Typ für die ganzen Leckereien auf der Kirmes bin, freute ich mich auf ein Glas Bier und einige Fahrgeschäfte die dort waren. Abend ist recht gut ausgeklungen. Konnte mich auch ablenken und einfach mal für 1-2 Stunden 7 gerade sein lassen.
Heute Abend treffe ich mal wieder nach einigen Tagen der Funkstille Tanja. Wir wollen wohl ein wenig im Centro shoppen gehen und dann gucken wir mal was noch gemacht werden kann.
Wochenendinfo´s
Sonntag war ich mit dem Liebeskasper in einem Sportcafe um Abends die Formel eins zu schauen. War ein wirklich angenehmer Abend und ein mega spannendes Chaosrennen. Der Unfall bei dem Rennen von dem Polen Kubica vom BMW Team war wirklich schrecklich anzusehen. Nur gut das nichts passiert ist außer einer Gehirnerschütterung. Den restlichen Abend haben wir uns einfach nur gut unterhalten und das Bierchen floss in Strömen. Haben uns auch über die Auswertung meiner Freizeitbeschäftigungen wegen der Therapie unterhalten. Was bei dieser Auswertung rauskam ist, das meine Mutter eine tragende Rolle in meinem Leben und meiner seelischen Verfassung spielt. Meine zurückhaltende Art und meine Ängste sind bei meiner Mutter auch vorhanden. Zwar nicht so ausgeprägt wie bei mir, dennoch stark genug um sie als Kind zu erkennen. Wie jetzt weiter verfahren wird steht nicht wirklich fest. Ich habe am Donnerstag meinen letzten Tag in der Klinik. Irgendwie bin ich darüber sehr traurig. Einerseits habe ich das Gefühl es hat mir nicht den erhofften Effekt beschert, andererseits merke ich das ich trotz allem viel mitnehmen werde was mir zukünftig helfen kann. Meine Eltern waren am Freitag auch mit zu einem Familiengespräch in der Therapie. Dieses wird auch nochmals Freitags diese Woche stattfinden auch wenn ich dann schon offiziell nicht mehr in der Klinik behandelt werde. Ich bin wirklich froh und dankbar darüber das meine Eltern diesen gemeinsamen Schritt mit mir gegangen sind. Was daraus erwachsen kann im Verhältnis zu meinen Eltern wird man dann auch noch sehen.
Gestern hatte ich nach dem Sonntag Abend mit dem Kasper keine Lust zur Klinik zu fahren und habe den Tag einfach mal blau gemacht
Wie mit dem Kasper am Sonntag besprochen, trafen wir uns um 11 Uhr zum Frühstücken im Steinbruch in Duisburg. Jörg musste wohl wegen seinem Hautkrebs gestern früh zum Arzt und sich ein paar Sachen entfernen lassen. Direkt danach kam er zu unserem Frühstück oder besser Frühshoppen. Scherz! Sehr schön fand ich auch das Henning und Ulli kurzfristig dazu kamen und wir alle gemeinsam einen schönen Mittag verbrachten. Gegen Abend bin ich dann zum Training um einiges an Kalorien wieder zu verbrennen. Euch einen schönen Tag noch.
Schön zum Affen gemacht
Hab mich heute im Sportstudio von einer der Trainerinnen zu einem Step-Aerobic-Kurs überreden lassen. Es nehmen fast ausschließlich Frauen an diesen Kursen bei uns teil und scheinbar hätte Susanne, das ist die Trainerin, gern auch mal etwas männliches dabei. Jedenfalls lief sie durchs Studio und hat alle Herren angequatscht. Letztlich blieben nur ein Freund und ich, die sich haben breit schlagen lassen. Alle anderen werden gewußt haben, warum sie verneinten
. Glaub ich hab mich in meinem ganzen Leben noch nie so blamiert wie in dieser Stunde. Koordination bei mir war völlig Fehlanzeige. Hab verzweifelt versucht die Bewegungen nach zumachen und im Takt zu bleiben. Nix da, entweder kamen die Arme nicht mit oder die Beine wollten nicht gehorchen. Das sah sowas von zum schießen aus. Ich hab den Mädels da ne extra Einheit für ihre Bauchmuskeln verschafft, die kamen nämlich aus dem lachen gar nicht mehr heraus :-). Und nicht nur die! Im Spiegel konnte ich sehen wie sich nach und nach immer mehr der männlichen Akteure vor dem Kursraum versammelten und sich das treiben durch die Glaswand anschauten. Heute sind sie jedenfalls alle auf ihre Kosten gekommen. Haha. Naja, bin nur froh das sich mein Kumpel genauso blöd angestellt hat wie ich und wir trotzdem eisern die Stunde durchgehalten haben. Etwas positives hat es aber, Susanne wird uns beide sicher niemals wieder bitten an ihrem Kurs teil zu nehmen. Aber Respekt an alle Mädels, werd euren “Hüpfkurs” nie wieder belächeln!! Â