Der Januar ist in meinem Familien- und Freundeskreis der Monat mit den meisten Geburtstagen. Den Start hat heute meine Schwager gemacht und so bin ich gegen 10Uhr schon wieder nach Lindlar gefahren, denn er hatte zum Brunch eingeladen. Das Haus war mit knapp 40 Personen mächtig gefüllt aber die Stimmung war prima und die Zeit war kurzweilig. Morgen hat mein Onkel Geburtstag, am 11. Tanja’s und am 18. Januar dann meine Mutter und mein bester Freund. Das wird dann ein bißchen schwierig weil ich natürlich Beiden gerecht werden möchte. Den Abschluß macht ebenfalls ein guter Freund von mir am 24. Januar. Sechs Geburtstage in einem Monat finde ich schon recht viel. Fürchte, das ich in diesem Jahr auch nicht drum herum komme meinen Birthday groß zu feiern denn es wird ein Runder und man hat mir schon Strafe angedroht, falls ich mich wieder, wie in den letzten Jahren geschehen, vor einer Feier drücken will
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Geburtstage
Fast überstanden!
Bedeutend besser geht es mir heute. Denke das ich pünktlich zum Urlaubsende am kommenden Montag wieder topfit bin
. Viel gemacht habe ich heute allerdings nicht außer Kimba von meinen Eltern abzuholen und mit ihm einen langen Waldspaziergang zu machen. Ansonsten habe ich die meiste zeit des Tages mit schlafen verbracht. Morgen werde ich aber mal dem Liebeskasper einen Besuch abstatten um zu schauen, wie es ihm geht. Wir haben Neujahr zwar kurz telefoniert aber viel Zeit für ein ausgiebeiges Gespräch hatten wir nicht. Werde euch dann hier im Blog berichten was es Neues bei ihm gibt.
Wünsche Euch noch einen schönen Mittwochabend. LG JES
Endlich scheint
die Sonne wieder. Das nass kalte grau in grau der letzten Tage war schon ziemlich nervend. Nachteil an dem schönen Sonnenschein war, das mir gleich heute morgen aufgefallen ist, wie sau dreckig doch meine ganzen Fenster aussahen
. Was das angeht bin ich ja wirklich nicht grad der Ordentlichste. Aber mittlerweile waren sie derart schmutzig, das es selbst mir mächtig gegen den Strich ging und so hab ich mich dann durchgerungen, einen Großputztag einzulegen
. Ich habe für 7 Fenster und die komplette Wohnung fast 4 Stunden gebraucht. Bin halt nicht der Schnellste was die Putzerei betrifft. Haha. Aber ich habe auch wirklich richtig Mühe gegeben und sogar die Möbel verrückt, um mal überall gewischt zu haben. Jetzt ist jedenfalls erstmal wieder ein Grund drin und ich fühle mich grad richtig wohl nach vollendeter Arbeit. Hab mir jetzt einen leckeren Latte Macciato von der neuen Tassimo wahrlich verdient
Auch wenn
ich eigentlich ja nicht der große Weihnachtsfan bin, so waren die letzten beiden Tage doch wirklich schön. Bis auf eine Sache, zu der ich noch komme. Angefangen am Heiligabend mit dem Besuch bei Tanja`s Eltern. Es war eine richtig schöne und entspannte Atmosphäre. Wir haben erst lecker gegessen, viel erzählt und dann gab es noch die Bescherung. Ich war sehr überrascht das ihre Eltern sogar ein Geschenk für mich besorgt hatten, denn damit habe ich absolut nicht gerechnet. Auch Tanja wußte nichts davon. Ich war nur froh, das ich ihrer Mutter Blumen und ihrem Vater eine Flasche Wein mitgebracht hatte. Sonst wäre mir das doch ziemlich unangenehm gewesen. Etwa gegen 23Uhr sind wir dann noch zu meinen Eltern gefahren. Meine Schwester und D. waren auch da und hier war gab es ebenfalls eine richtig schöne und lustige Stimmung. Von der Krise zwischen meiner Schwester und D. war nichts zu spüren. Ich hatte auch den Eindruck, das D. sich sehr gefreut hat als wir ankamen, was mir im übrigen auch so ging. Ich kann ihn sehr gut leiden, hatte ihn lange nicht gesehen und zur Begrüßung haben wir uns freundschaftlich umarmt. Dieser Abend endete so gegen 02.30Uhr und ich war froh, als Tanja und ich endlich bei mir zuhause waren. Vollgestopft bis obenhin mit leckerem Essen und stark angeheitert
. Am 1. Weihnachtstag sind wir dann zu meiner älteren Schwester nach Lindlar und haben da nochmal im Kreise der ganzen Familie gefeiert. Wir hatten vorher schon besprochen das es Fondue geben wird und so hat dann jeder von uns etwas dafür mitgebracht. Fand das irgendwie klasse, denn so blieb nicht all die Arbeit an meiner Schwester und ihrem Mann hängen. Um 13 Uhr waren wir alle in Lindlar und haben dann in Gemeinschaftarbeit, alles fürs Essen vorbereitet. Das hat schon ne Menge Spaß mitgebracht und so wurde auch dieser Tag richtig schön, zumindest so lange, bis meine jüngere Schwester verunglückte und wir alle sehr geschockt waren. Sie wollte in den Keller um Getränke zu holen und ist auf der Holztreppe ausgerutscht. Kopfüber muß sie dann runtergefallen und mit voller Wucht gegen die Steinwand geprallt sein. Wir hörten nur einen dumpfen Schlag. D., mein Vater und ich sind sofort die Treppe runter und sahen meine Schwester weinend auf dem Fußboden liegen. Sie hatte sichtlich einen Schock erlitten und eine kräftige Platzwunde am Kopf, die stark geblutet hat. Mein Vater und D. haben sie sofort geschnappt und sind ins nächste Krankenhaus gefahren. Wir anderen haben in der Zeit alles aufgeräumt, gespült und sauber gemacht. Klar, nach feiern war jetzt auch niemandem mehr zumute. Alle haben sich Sorgen gemacht. Nach etwa 2 Stunden waren sie zurück und meine Schwester hatte nochmal Glück im Unglück. Sie erlitt eine leichte Gehirnerschütterung und die Platzwunde auf dem Kopf ist genäht worden. Sie tat mir richtig leid aber ich war dann auch froh, das es nicht noch etwas Schlimmeres war. D. hat logischerweise auch beschlossen, das die Beiden in Lindlar nächtigen und nicht zurück nach Mülheim fahren. Nachdem wir meine Schwester dann ins Gästbett gesteckt hatten, beschlossen auch alle anderen Gäste sich auf dem Heimweg zu machen. Tanja und ich schlossen uns natürlich an. Werd gleich mal in Lindlar anrufen und hören, wie es meiner Schwester geht. Hoffe ihr hattet schöne Weihnachten bzw., habt sie noch. LG JES
Ich komme grad nach Hause
und finde das hier
vor meiner Wohnungstüre
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Ein lieber Weihnachtsgruß meiner Vermieter die heute für ein paar Tage in Urlaub gefahren sind.
Ist das nicht super lieb? Bin total begeistert. Wie auch schon am Nikolaustag, an dem sie mir ja ebenfalls eine kleine Aufmerksamkeit gemacht haben.
Aber ich fühle mich hier im Haus auch wirklich wohl und glaube, ich hab es prima mit den Vermietern angetroffen.
So sah es heut morgen bei unserem ersten Gassilauf aus. Eisekalt aber irgendwie auch schön wenn alles so gefroren ist.
Als die Sonne dann so richtig rauskam wurde es ein traumhaft schöner Tag.
Weihnachtsfeier
War eine schöne Überraschung als ich heute in der Klinik eintraf. Unser Therapieraum war weihnachtlich geschmückt und auf dem Tisch standen Kuchen, Plätzchen, Schokolade, Kaffee und Tee. Alles gesponsert von der Klinik
. Von uns wußte niemand etwas von der Überraschungsfeier. Anstatt Problemlösegruppe wurde dann ganz spontan und natürlich mit Zustimmung aller Patienten eine richtig schöne und gemütliche Weihnachtsfeier abgehalten. Der Therapeut hatte sogar seine Gitarre und Liederbücher mitgebracht. Unser Gesang war zwar alles andere als hitverdächtig aber wir haben uns wacker geschlagen
. Vorallem gab es aber viel zu lachen, was sonst bei unseren wöchentlichen Treffen ja eher selten vorkommt. Fand das war eine richtig schöne Idee und eine nette Geste der Klinikleitung.
Feierabend für heute!
Mach mich jetzt auf den Heimweg. Morgen ist wieder Therapietag angesagt und Freitag wird mein letzter Arbeitstag vor meinem Urlaub sein. Bis zum 7. Januar hab ich frei
. Großartig geplant habe ich allerdings nichts für die freien Tage, bis auf die Weihnachten und Silvester natürlich. Heiligabend werde ich bei meinen Eltern verbringen, nach langer Zeit das Erste mal. Am ersten Weihnachtstag trifft sich dann die gesamte Familie bei meiner großen Schwester in Lindlar, knapp 100km von meiner Heimatstadt entfernt. Bin sicher sie hat das komplette Haus wieder super schön geschmückt. Da hat sie richtig was von weg und bastelt die gesamte Weihnachtsdekoration auch selber. Den zweiten Weihnachtstag verbringe ich mit Tanja bei ihrer Familie. Darauf bin ich auch schon gespannt und auch ein bißchen nervös. Für Silvester hat meine Schwester uns,Tanja und mich, eingeladen gemeinsam mit ihr, meinem Schwager und einigen ihrer Freunde ins Jahr 2008 zu starten. Über die Einladung hab ich mich richtig gefreut. Kann mich gar nicht daran erinnern, das ich überhapt schonmal mir ihr den Jahreswechsel gefeiert habe. Die Kindheitstage mal ausgelassen. Wird sicher klasse.
Wie sieht es denn bei Euch aus? Habt ihr auch frei zwischen den Tagen?
Lustiger Abend
Meine Eltern hatten spontan am Nachmittag angerufen um Tanja und mich für den Abend zum Essen einzuladen. So spontan war es dann eigentlich doch nicht und eigentlich hatte ich mich auch schon gewundert, als mein Vater mir am Telefon sagte, Mutter würde etwas schönes kochen
. Verwundert deshalb, weil meine Mutter im Grunde sehr selten kocht und sie meist auswärts essen gehen. Als wir bei ihnen eintrafen ging mir auch gleich das Licht auf. Meine Eltern haben sich selbst ein richtig schönes Weihnachtsgeschenk gemacht, was sie uns freudestrahlend präsentieren wollten. Einen wunderschönen LCD Flachbildfernseher von Metz und einen DVD Recorder von Panasonic können sie nun ihr Eigen nennen. Knapp 4000 Euronen haben sie sich die schicken Teile kosten lassen. Nach der ersten kurzen Vorstellung merkte ich dann, das es nicht nur um die Präsentation ging, sondern auch um den Anschluß und die Bedienung der neuen, hochmodernen Multimedia-Geräte. Mein Vater war nämlich mit den super dicken Wälzern von Bedienungsanleitung leicht überfordert
. Ich mußte so lachen als ich ihn unvermittelt auf meine Vermutung hin ansprach und er mir nur mit ganz verschämten Gesicht, kopfnickend zustimmte. Haha, typisch mein Vater. Er kann halt nur schwer zugeben wenn er mit etwas nicht zurecht kommt und noch schwerer fällt es ihm, um Hilfe zu bitten. Also haben wir dann gemeinschaftlich die Geräte angeschlossen, eingestellt und sämtliche Funktionen und Möglichkeiten ausgetestet. Ich muß schon sagen, einen super Geschmack und Sinn für Qualität haben sie ja. Ich hätte sicher auch meine große Freude an den Teilen. Mein Vater gab dann noch zu das er so schwer von meinem Sony Fernseher mit 127er Bildschirm gewesen sei, als er bei mir zum Fußball schauen da war und ihn der Wunsch nach einem größeren Bildschirm einfach nicht mehr los lies . Kann ich nur zu gut verstehen. Ich mag auch keinen Kleineren mehr haben wollen
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Gegessen wurde dann natürlich auch noch und es war wirklich ein lustiger Abend, den wir gemeinsam verbracht haben. Mich reizt jetzt allerdings auch so ein DVD Recorder mit integrierter Festplatte. Ist schon ne tolle Sache was man mit dem Ding alles machen kann. Aber leider ist der Spaß auch nicht ganz billig. Da werd ich noch etwas sparen müssen
Alles wieder im Lot
Ich habe eben noch mit meiner Vermieterin telefoniert und sie hat Entwarnung gegeben. Der Heizungsmonteuer war da und die Anlage lüppt wieder
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Irgendwie ist man ja schon ziemlich verwöhnt und verweichlicht. Zumindest habe ich so das Gefühl für mich. Da hab ich mal einen Tag weder Heizung noch warmes Wasser und schon ist das Gejammer groß. Wieviele Menschen müssen tagtäglich damit und mit noch viel Schlimmeren leben!!! Denke das kann sich von uns nicht wirklich jemand vorstellen, wie qualvoll das für die Menschen sein muß. Was ist da schon ein beschissener Tag??
Vieles ist einfach zu selbstverständlich geworden und man fängt erst an es wert zu schätzen, wenn man es einmal nicht mehr hat.
Fehldiagnose
Ich hatte euch ja von dem Jungen aus unserem Fitnessstudio erzählt, bei dem die Ärzte in der Klinik Essen-Borbeck Darmkrebs im Endstadium diagnostiziert hatten. Heute Morgen im Studio sehe ich seine Frau und obwohl ich sie nicht kenne, habe ich mich nach seinem Befinden erkundigt. Sie fand meine Anteilnahme sehr nett und berichtete mir von Neuigkeiten, die mich auf der einen Seite riesig freuten, mich andererseits aber auch was die vorschnellen und leichtfertigen Diagnosen mancher Ärzte angeht, sehr erschreckten. In Essen-Borbeck kam man nach diversen Untersuchen wie bereits erwähnt zu der Feststellung, Michael leide an Darmkrebs im Endstadium. Der Tumor sei bereits so groß und ungünstig gelegen, das eine Operation derzeit unmöglich sei, da das Risko einfach zu groß wäre. Die einzige Möglichkeit wäre der Versuch, den Tumor durch Chemotherapie zu verkleinern doch große Hoffnung hätte man dabei nicht. Die Ärzte teilten Michael und seiner Frau sogar mit, das sie von einer Lebenserwartung zwischen 2 und maximal 4 Jahren ausgehen müssen. Man kann nur erahnen wie sehr diese Aussage die Beiden zusätzlich in Angst und Schrecken versetzt haben mögen.
Ein Freund der Beiden, den ich auch gut kenne, überredete sie, Michael in eine sehr gute Klinik nach Köln zu bringen um sich eine weitere Meinung einzuholen. Zu dem kenne er den dortigen Chefarzt und war fest davon überzeugt, das Michael in Köln zumindest die bestmögliche Behandlung bekommen würde. So haben sie es dann auch gemacht. Es wurden wieder etliche Untersuchungen gemacht und am Donnerstag bekamen sie dann das erlösende Ergebnis, mit dem Beide nicht mehr gerechnet hatten. Es ist überhaupt kein Krebs. Der Tumor ist gutartig und sehr wohl operabel. Ihr kamen wirklich die Tränen als sie mir heute davon erzählte und ich konnte nicht anders als sie in den Arm zu nehmen und zu drücken. Jetzt wird alles wieder gut sagte sie mir noch und ich bat sie darum, Michael von mir ganz lieb zu Grüßen und ihm eine gute Besserung auszurichten.
So sehr ich mich auch über diese Fehldiagnose freue, so unbegreiflich ist es mir, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Und ich ärgere mich maßlos über die Art und Weise, wie manche Ärzte mit den Gefühlen ihrer Patienten umgehen. Schlimm genug das sie eine Fehldiagnose gestellt haben aber ihm auch noch zu sagen, er hätte noch maximal 2-4 Jahre zu leben ist meiner Meinung nach der Gipfle an seelischer Grausamkeit. Möchte nicht wissen welche Ängste die Beiden dadurch ausgestanden haben. Gott sei Dank haben sie sich nicht auf die Aussagen der Ärzte im Klinikum Essen-Borbeck verlassen!!