Gemischte Gefühle – Wochenendaktionen

Am Wochenende werde morgen Ulli und Henning treffen. Wir gehen in 2 verschiedene Schlößer um uns die Location selbst anzuschauen und um in einem schon mal die Menue-Folge zu testen die es auf der Hochzeit der Beiden geben könnte. Selbst hier, bei der Hilfe der Organisation der Hochzeit habe ich diese Panikgedanken ich könnte auch hier was falsch machen. Letztlich weiß ich, das die Beiden die letzte Entscheidung treffen und wir nur mit unserer Meinung und unserem Rat zur Seite stehen. Trotz allem setze ich mich selbst hier schon wieder unter Druck. Kann schlecht beschreiben wie ich das meine. Sonntag bin ich bei meinen Eltern zum essen eingeladen. Wir wollen uns darüber unterhalten wie es mit den Familiengesprächen in Therapie weitergehen kann. Zeitlich und welche Dinge priorisiert behandelt werden müssen.

Heute Nachmittag wieder zur Arbeit. Ich freue mich, das es zur Zeit so gut funktioniert. Ich entwickel trotz allem wieder echte Existenzängste. Einerseits weiß ich nicht wann ich in der Lage bin wieder voll zu arbeiten und andererseits wird die finanzielle Situation auch immer angespannter. Macht mir schon Angst. Ich hasse das, wenn meine Denkmaschine mich so runterzieht. Schön das es die Formel eins und die Spielkonsolen zum abschalten gibt 🙂

Euch ein schönes Wochenende…

Was und wie man selber träumt… + Sonstiges

Gestern war das Arbeiten in der Firma zwar sehr stressig, ich muss aber gestehen, das niemand probiert hat mich zu hetzen. Klar ist, ich habe ein Problem mit Verantwortung. Klar ist auch, das lässt sich nicht von jetzt auf gleich lernen. Aber es ist beruhigend, das ich meine eigene Geschwindigkeit nutzen darf. Gestern war es sogar so, das ich eine Stunde länger machte, um die anderen auch zu unterstützen. Auch wenn ich innerlich voller Angst bin, so merke ich, das ich nur was ändern kann wenn ich mich dem stelle. Wie lange ich diese Kraft aufbringe ist was anderes.

Hier habe ich mal wieder ein Stöckchen zugeworfen bekommen. Danke an den Kasper. Wieder Willen mache ich es 🙂

1.) Kannst Du Dich oft an Deine Träume erinnern?
Selten. Meist erinnere ich mich an Ausschnitte.

2.) Erinnerst Du Dich gerne an Deine Träume?
Wenn ich kann, dann schon. Aber bitte nur die schönen.

3.) Sind Deine Träume oft eher positiv oder negativ?
Könnte ich so nicht festlegen. Ist eine gute Mischung. Wie das Leben selbst.
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4.) Ist schon mal einer Deiner Träume wahr geworden?
Nein – oder zählt mein PKW dazu?

5.) Fürchtest Du Dich vor Deinen Träumen, wenn Du z.B. vorher einen Horrorfilm gesehen hast oder Dich schlechte Gedanken vorm Einschlafen bedrücken?
Nach solch einem Film ist es ja nicht zwingend so dass ich träume. Also nein.

6.) Träumst Du eher lange Träume oder nur kurze „Ausschnitte“?
Immer kurz und knapp. Keine Ahnung warum.

7.) Erzählst Du Deinen Mitmenschen von Deinen Träumen, weil sie Dich z.B. bewegen, oder schweigst Du darüber, weil Du Träume für unwichtig hältst?
Sowas kann man dem Partner erzählen oder mal einem Freund. Sonst ist das nicht wirklich nötig. Unwichtig sind Träume aber nicht! Irgendwie lernt man etwas daraus über sich und seine Sehnsüchte…

8.) Hast Du schon Mal in einem Traumdeutungsbuch nachgeschaut, was Deine Träume bedeuten?
Ja habe ich. Kann aber auch hier nicht immer was mit der Aussage anfangen.

9.) Wenn ja, fandest Du die Erklärung(en) glaubhaft oder schwachsinnig?
Eher glaubwürdig. Aber das kommt auch auf die eigene Einstellung an.

10.) Wenn es möglich wäre, dass andere Deine Träume sehen können, würdest Du das erlauben?
Wüsste ich nicht genau… Zumindest würde ich nicht alle Träume zeigen.

11.) Hast Du schon Mal etwas geträumt und nach dem Du aufgewacht bist, konntest Du das Geträumte noch „fühlen“?
Leider nein. Oder zählen auch die klassischen Träume dazu? (Liebe und so)

12.) Bist Du schon mal schlafgewandelt?
Nein. Stelle ich mir auch wirklich anstrengend und gefährlich für die betroffenen Personen vor.

13.) Hast Du schon mal im Traum bemerkt, dass Du nur träumst?
Kann ich mich nicht wirklich dran erinnern.

14.) Kannst Du manchmal Deine Träume steuern und dann tun und lassen, was Du willst?
Wenn ich das könnte, würde ich den ganzen Tag schlafen und träumen gehen 🙂

15.) Erzähl uns von Deinem schlimmsten Alptraum!
Fällt mir keiner ein. Ich bin hier aber auch zu ernst.

16.) Erzähl uns Deinen schönsten Traum!
Ich liege an einem Fluss. Saftig grüne Wiesen und neben mir ein Lagerfeuer. Bin ich in Kanada oder Schweden? Ich weiß es nicht. Aber die Ruhe in der freien Natur und das leise schnarchen von Kimba sind einfach nur schön.

17.) Kannst Du gut schlafen, wenn jemand anderes neben Dir im Bett liegt?
Kommt drauf an. Ich brauche meinen Freiraum. Dazu gehört auch das man Nachts nicht an mir klettet. Sonst ist das ok.

18.) Gibt es eine Sache/Person/Tier/etc., von der Du besonders häufig träumst?
Nein.

19.) Hat Dich schonmal ein Traum den ganzen Tag gedanklich beschäftigt?
Ja, dieses sind aber immer Träume die meine Existenz betreffen.

20.) Träumst Du nur nachts oder bist Du auch ein(e) Tagträumer(in)?
Ich glaube nur Nachts…

Stöckchen werfe ich mal an Hexe, MiM und Lebefrau.

Brunchen im Steinbruch

Heute bin ich brunchen. Witzig ist, wir beginnen erst gleich. Treffpunkt ist der Steinbruch und hier gibt es bis 16 Uhr Frühstückskarte und Brunch. Wie schön ist das denn. Aber gut, der Steinbruch ist ja dafür bekannt, das viele Studenten dort vorbeischauen. Hierin ist wohl auch die Zeitangabe begründet. Nach dem Brunch werde ich mit Kimba ne Runde laufen und sonst den Tag einfach relaxed ausklingen lassen. Mal schauen was sich spontan ergibt.

Mein gestriger Arbeitstag war sehr angenehm. Ich kam um 14 Uhr dort an und musste feststellen, dass nur noch eine kleine Gruppe von Kollegen da war. 3 oder 4 Leute. Mit zweien aus der Auftragsbearbeitung bin ich auch während der Zigarettenpause zu einem echt schönen Gespräch gelangt. Hier hat man mir ohne mein Nachfragen versichert, das man sich über meine Rückkehr freuen würde und dass man auch so gut es geht versuchen wird, mich zu unterstützen. Daneben wurde dann noch besprochen welche Aufgaben nächste Woche auf mich warten. Irgendwie ist man in dieser Eingliederungsmaßnahme schon etwas eingeengt wenn es um die Tätigkeiten geht, die man für mich zur Verfügung hat. Hat aber auch alles erst einmal gut geklappt. Zumindest nehmen jetzt die Magenschmerzen ab, die ich habe wenn ich dort hin fahre… Liebe Grüße an euch alle J-E-S.

1. Arbeitstag

Was soll ich sagen? Der erste Arbeitstag oder eher die ersten Arbeitsstunden (3 Stk.) waren besser als ich es mir vorgestellt habe. Voller Panik, hohem Puls und echter Atemnot betrat ich das Büro gestern Mittag/Nachmittag. Ich wurde von den meisten Kollegen so herzlich empfangen das ich gar nicht bemerkte wie mir geschah. Das eine Wort gab das andere und eh man sich versah war die erste Arbeitsstunde mit kleineren Gesprächen verbracht. In der zweiten Stunde traf ich meinen Chef. Wir begannen damit zu erarbeiten, welche Tätigkeiten an welchen Tagen zu meiner momentanen Situation am besten passen würden. Solche Dinge wie Ablage, Postbearbeitung oder Botendienste zwischen den Abteilungen waren unsere ersten Ideen. Das er sich diese Zeit direkt nahm führte dazu, das ich mich recht schnell beruhigte und innerlich wirklich froh war, das alles bisher so lief. In meinen Alpträumen oder meinen Gedanken der letzten Tage hatte ich mir das wirklich schlimmer vorgestellt. Mit solch einem Verständnis hätte ich wirklich nicht gerechnet. In der dritten und letzten Stunde, gingen wir durch die Abteilungen. Wir sprachen mit den Teamleitern oder Abteilungsleitern die in den nächsten Wochen auf mich treffen würden. Sie sollten vorbereitet sein.

Alles in allem fand ich das recht gut gestern. Hoffe das es die nächsten Tage auch so läuft und niemand hinter meinem Rücken über mich herzieht oder kichert. Habe trotz allem Berührungsängste was die Kommunikation angeht. Irgendwie könnten die auch alle denken, das ich bevorzugt behandelt werde… Man wird sehen. Bin jetzt erst mal zufrieden und geschafft. Heute muss ich nicht arbeiten. Dieses mache ich morgen wieder. Mal schauen.

Heute ist es soweit

Bin heute Morgen schon um vier Uhr wach geworden. Die Nervosität nimmt rapide zu seit gestern Abend. Heute beginnt mein erster Arbeitstag. Irgendwie habe ich Angst wie die Kollegen mich aufnehmen und wie die mich anschauen werden. Habe soviel Magenschmerzen das ich heute Morgen nichts Essen kann. Wird schon gut gehen, hoffe ich. Ist ja auch nicht so lange. Außerdem kenne ich doch alles was dort auf mich zukommt. Muss aber trotz allem mal schauen das ich mir noch einen Tee zur Beruhigung trinke. Einerseits freue ich mich auch, dass ich versuche einen Schritt in die richtige Richtung zu machen.

Mit LK habe ich gestern noch bis halb zwölf Nachts richtig schön gezockt. Reinfeiern wollte er nicht… Vielleicht bin ich nachher bei Ihm. Er war sich nicht sicher ob er einen kleinen Umtrunk machen möchte oder das auf Juli verschiebt zu feiern. Bis bald.

Job – Gespräch mit dem Chef

Da meine Therapie wie Gestern schon geschrieben morgen enden wird, habe ich all meinen Mut zusammengenommen und habe gestern ein Gespräch mit meinem Chef geführt. Hier sprachen wir darüber, das es schön wäre, wenn wir eine Möglichkeit einer Wiedereingliederungsmaßnahme finden könnten bei der ich langsam an die tägliche Arbeit und Verantwortung die damit einhergeht heran geführt werden könnte. Diese Maßnahme und deren Struktur könnte mit dem Krankenhaus am Freitag im einzelnen besprochen werden. Ziel ist es, langsam zu beginnen. In den ersten 4 Wochen würde ich täglich für 2-3 Stunden arbeiten gehen. In den Wochen 5-8 für 4-5 Std. und danach würde man dann schauen ob wir das als Halbtagsstelle oder mehr ausbauen. Meine Nervosiät war mir in jedem Fall anzumerken. Ich probierte dieses Gespräch trotz allem so offen wie nur möglich zu führen um dem Chef auch zu zeigen das ich seine Hilfsbereitschaft und sein Entgegenkommen zu schätzen weiß. Positiv überraschte mich dann, das der Chef überhaupt keine Probleme damit hatte, mir auch hier wieder voll und ganz unter die Arme zu greifen. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie sehr mich das freute und wie beruhigt ich nach diesem Gespräch war und auch jetzt noch bin. Gemeinsam werden wir also Freitag in der Klinik mit dem Oberarzt besprechen wie diese Maßnahmen vollzogen werden. Unglaublich wie nett der Chef ist.

Nicht wirklich besser!

Nach einer fast schlaflosen Nacht, in der mich die Gedanken bezüglich des heutigen Arbeitstages nicht ruhen lassen wollten, bin ich dann morgens um 7 Uhr ins Büro gefahren. Mein Chef war bereits da, was absolut untypisch für ihn ist. Normalerweise taucht er immer erst gegen 9 Uhr dort auf. Er sagte mir dann, das er meinetwegen so früh da ist um mit mir in Ruhe über die momentane Situation sprechen zu können. Ich habe ihm dann von meinem Entschluß erzählt und das ich nicht daran glaube, meine Probleme alleine lösen zu können. Wobei ich einen wirklichen Glauben nichtmal entwickeln kann. Ich habe lediglich die Hoffnung, mit der Hilfe von Fachleuten einen Durchbruch zu erzielen. Ich war froh das mein Chef mir dann sagte, das er  dies für die einzig richtige Entscheidung hält und das er hoffte, ich würde mich dazu durchringen. Er meinte das kein Job so wichtig sein kann wie die eigene Gesundheit und das diese absolute Priorität hat. Jedenfalls steht er zu seinem Wort und will mich bei meinem Weg unterstützen. Bis es soweit ist und ich in die Klinik gehe, will er versuchen mich arbeitstechnisch zu entlasten und die Verantwortung für ein, zwei Projekte umzuverteilen bzw. selber einzuspringen. Er hat die Befürchtung das sich meine Situation durch die Arbeit weiter verschlimmert und hat mich gebeten, wenn es nicht geht, die Notbremse zu ziehen. Diese Aussage und Entscheidung rechne ich ihm hoch an und finde es menschlich einfach nur absolut groß. Ich will meinen Chef auf keinen Fall hängen lassen und versuche durchzuhalten so lange es geht. Der eigentliche Arbeitstag selber, verlief aber nicht viel besser als letzten Freitag. Kaum saß ich in meinem Büro, bekam ich schon Atemnot. Es war als schnürt mir irgendetwas den Hals zu. Schweißausbrüche, Herzstiche, Kribbeln in Armen und Beinen. Panik ohne Ende Fehler zu machen und allem nicht gerecht zu werden. Es hat lange gedauert bis ich ein klein wenig runter kam. Hab dann allerdings nur irgendwelche leichte Admin-Arbeit bewältigen können. Es ist zum kotzen, kann das Programm weder abschalten noch kontrollieren. Hoffe das die nächsten Tage, bis es in die Klinik geht, nicht im gleichen Schema ablaufen.  

Krankheitswelle

Im Büro haben sich heute gleich 3 Leute krank gemeldet. Alle haben einen Magen-Darm-Virus.  Mein Chef sagte das momentan ein Virus umhergeht, der nicht ohne sein soll und vorallem, für ältere Menschen und Kinder recht gefährlich ist. Der Virus soll einen heftig aus den Schuhen hauen und die Betroffen kommen gar nicht mehr von der Toilette runter. Sowas wünsche ich wirklich niemanden. Hoffe nur, das es mich nicht auch noch erwischt und das die einzigen Viren hier im Büro, die auf unseren Rechnern sind :-). Bin ziemlich launisch und unerträglich wenn es mir nicht gut geht. Dann sollte man mir besser aus dem Weg gehen. Meinen Kollegen wünsche ich aber gute Besserung und das sie bald wieder auf dem Damm sind.  

Genervt

Heute war der 1. Arbeitstag nach meinem Urlaub und ich hab schon wieder die Schnauze voll. Mein Schreibtisch ist bis zum bersten gefüllt. Urlaubsvertretung??? Was ist das?? Frage mich wofür man vorher die Dinge mit seinen Kollegen abklärt wenn sich dann doch kein A…. drum kümmert? Darauf angesprochen kommen nur Sprüche wie: „Ich hatte genug zu tun und kann mich nicht auch noch um Deine Arbeit kümmern. Will schließlich auch mal Feierabend haben.“ Frag mich warum ich Idiot mir immer den Arsch aufreiße wenn irgendeiner der Damen und Herren gen Süden ist? Ne, das ist jetzt vorbei. Ohne mich. Hab mir jetzt jede menge Arbeit mit nach Hause genommen bevor es zu Eskalationen seitens der Kunden kommt. Klasse, wollte mich heut Abend eigentlich mit Tanja treffen und irgendwo schön essen gehen :-(. Sie wird sicher Verständnis haben aber kotzen könnte ich jetzt trotdem.