Ich habe ja kürzlich meinen Anbieter für Telefon und Internet gewechselt und war auch sehr froh, das nach meinem Umzug die Leitung gleich stand. Allerdings kamen von den zugesagten 6 Mbit nur 3,4 bei mir an, was ich sofort per E-Mail reklamiert habe. Ohne eine Antwort darauf zu bekommen stelle ich dann gestern fest, das man meinen Tarif von DSL6000 auf DSL2000 umgestellt hat. Eine telefonische Rückfrage bei der Kundenhotline brachte mir dann die Aussage, ich hätte dies doch schriftlich so beantragt. Etwas angesäuert bestand ich darauf mir diesen schriftlichen Antrag doch einmal per E-Mail zukommen zu lassen, was logischerweise nicht gehen konnte, denn er existiert ja gar nicht. Der Kundenbetreuer selber druckste nur herum und konnte mir für die Umstellung meines Tarifes dann auch keinen plausiblen Grund nennen. Um aus dieser Situation heraus zu kommen verband er mich mit der Technik, die letztlich die Umstellung durchgeführt haben. Hier erfuhr ich dann, das sie mir lediglich mit DSL2000 eine sichere und standfeste Leitung anbieten könnten und gemäß ihren Geschäftsbedingungen, die Umstellung meines Tarifes veranlasst haben. Das ich diesbezüglich schriftlich nicht informiert wurde, bedauerte der Techniker und tat dies mit einem Versehen ab. Ist ja klasse. Mein Grund zum Wechseln war der, das mir dieser Anbieter eine schnelle 6000er Leitung zusicherte und aufgrund einer Vorprüfung meinen Auftrag auch annahm. Jetzt, wo der Vertrag unter Dach und Fach ist rudern sie zurück und können mir nur ein drittel der zugesicherten Leistung bieten. Was sag ich, es sind real sogar noch weniger denn von den 2 Mbit kommen nur 1,1 Mbit hier an. Zu allem Ärger bekomme ich dann heute noch die erste Abrechnung in der sie “selbstverständlich” den teureren 6000er Tarif berechnen. Grrrrr. Mir schwillt der Kamm! Werd meinen Unmut über das Geschäftsgebaren jetzt mal schriftlich festhalten und an die Geschäftsführung schicken. Die brauchen nicht glauben das ich für eine Leistung bezahle, die mir der Verein nicht zur Verfügung stellt. Hab aber auch keine Lust mich wieder mit der kostenpflichtigen Hotline auseinander zu setzen um da letztenendes eh nichts erreichen zu können. Weiß auch nicht ob ich aufgrund dessen aus dem Vertrag rauskommen könnte bzw. ob mir überhaupt damit geholfen wäre. Dann würde ich sicher ein paar Wochen ohne Telefon und Internet da stehen. Ätzend
27. August 2007
Ärger mit dem neuen Telefon/Internet Anbieter
11 Kommentare »
RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. | TrackBack URI
Puh, da würd mir ja auch der Kragen platzen! Solltest Du natürlich auf keinen Fall so hinnehmen!
Was solche Hotlines angeht: da halte ich es wie mein Dad und verlange, dass ich zurückgerufen werde. Das klappt in der Regel auch, denn sie wollen ja eigentlich Kunden behalten und nicht vergraulen.
Kommentar von Steffi — 27. August 2007 @ 17:25
Hi J-E-S,
ich weiss jetzt nicht, ob es bei einem anderen Anbieter besser wäre. Mittlerweile haben alle ihr Mucken, und mann muss sich bei fast jedem ärgern – besonders bei einem Umzug.
Heute habe ich gehört, dass sich in einem Dorf die Leute selber eine Leitung für DSL graben, da die Telek. nicht die Kosten dafür übernehmen will…
Irgendwann ziehen wir alle die Leitungen selber durch die Stadt, wenn wir mit hoher Geschwindigkeit surfen wollen…*ggg*
lg Kalle
Kommentar von kalle — 27. August 2007 @ 20:03
@Steffi
.
Hab eher das Gefühl sie handeln nach dem Motto, jetzt haben wir ihn für 2 Jahre gebunden und alles weitere interessiert uns nicht
Kommentar von Jung-Ewig-Sucht — 27. August 2007 @ 21:31
Hi Kalle,
. LG JES
ich befürchte auch das es mit einem erneuten Anbieterwechsel nicht unbedingt besser wird. Also werd ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen und die Pille schlucken. Zumindest was die Geschwindigkeit angeht. Die Rechnung werde ich allerdings so nicht hinnehmen und nur für das bezahlen, was mir auch geboten wird.
Was das Verlegen der Leitungen angeht, werde ich eventuell nochmal eine technisch angelegte Ausbildung absolvieren
Kommentar von Jung-Ewig-Sucht — 27. August 2007 @ 21:40
Irgendwie ist das heute alles ziemlich kompliziert geworden.
Kommentar von Man in metropolis — 28. August 2007 @ 06:56
@MiM
Den Eindruck habe ich auch. Vorallem scheint nichts von Beginn an reibungslos zu funktionieren.
Kommentar von Jung-Ewig-Sucht — 28. August 2007 @ 09:32
Das ist doch wirklich zum Haare ausraufen… Hier würde ich auch nur noch schriftlich verkehren um immer nachweisen zu können was die fabrizieren… Ich denke schon das du aus dem Vertrag rauskommen würdest aber dann sitzt du ohne alles da… Für Wochen…
Lg Jörg
Kommentar von Der Liebeskasper — 28. August 2007 @ 10:06
@Jörg
Für Wochen ohne Telefon und Internet wäre übel. Naja, ist ein Fall von dumm gelaufen. Werd sehen was ich noch erreichen kann bei dem Verein. LG JES
Kommentar von Jung-Ewig-Sucht — 28. August 2007 @ 10:15
Es klappt doch nie was auf Anhieb. Ich hasse es, man ist so abhängig. Welcher Anbieter ist das, wenn ich fragen darf?
Kommentar von Bea — 28. August 2007 @ 10:24
Hi Bea,
ich bin bei Versatel gelandet.
Kommentar von Jung-Ewig-Sucht — 28. August 2007 @ 10:31
*hehe* … Woher kenne ich das? Denk bloß nicht drüber nach zu Arcor zu wechseln. Die spielen diese Spielchen auch mal ganz gerne…
Wenn ich ehrlich bin, würde ich sofort wieder zur Telekom wechseln wenn mein Vertrag nicht noch laufen würde. Da zahlt man ein bischen mehr aber ich hatte nie so massive Probleme wie das seit meinem Wechsel zeitweise der Fall ist.
Erst gestern Abend hatte ich wieder teilweise Ausfälle meines DSL Anschlusses zu bemängeln. Und meint ihr das da einer an der Hotline mal ans Telefon gegangen wäre? Waren um 19.38 h wohl schon im Feierabend!
Kommentar von Der Dennis — 6. September 2007 @ 11:33